Die Photovoltaik hat sich zu einer der interessantesten Lösungen entwickelt, um die Stromrechnung zu senken, Energieunabhängigkeit zu erlangen und sich vor den Auswirkungen steigender Energiepreise zu schützen. Immer mehr Privathaushalte, Unternehmen, Wohnungseigentümergemeinschaften, Hotels, Industriebetriebe und landwirtschaftliche Betriebe erwägen die Installation von Solaranlagen, um einen Teil ihres Stromverbrauchs selbst zu decken.
Doch mit dem zunehmenden Eigenverbrauch sind auch viele Mythen, unvollständige Vergleiche und allzu stark vereinfachte Aussagen aufgetaucht. Und das ist ein Problem, denn eine Photovoltaikanlage ist weder ein Spontankauf noch ein Produkt, das man allein aufgrund des Preises auswählen sollte. Eine Solaranlage ist eine Investition in die Energieversorgung, die viele Jahre lang Teil Ihres Wohn- oder Geschäftsgebäudes sein wird.
Bei Ubora werden wir täglich mit sehr ähnlichen Fragen konfrontiert: „Sind alle Solarmodule gleich?“, „Warum ist ein Angebot günstiger als ein anderes?“, „Ist die Garantie wirklich so wichtig?“, „Liefern Mikrowechselrichter weniger Leistung?“, „Was ist der Unterschied zwischen den verschiedenen Wechselrichtern?“, „Spielt die Unterkonstruktion eine Rolle?“, „Was passiert, wenn ein Unternehmen Solarmodule mit kostengünstigeren Materialien installiert?“
Die kurze Antwort ist einfach: Nicht alles ist gleich.
Die entscheidende Erkenntnis ist, dass bei Photovoltaikanlagen der Anschaffungspreis nur einen Teil des Gesamtbildes ausmacht. Was wirklich darüber entscheidet, ob eine Solaranlage gut oder schlecht ist, sind die Energie, die sie während ihrer Lebensdauer erzeugen wird, die Zuverlässigkeit ihres Betriebs, die Qualität der installierten Komponenten, die tatsächlich gewährte Garantie sowie die Fähigkeit des Installationsunternehmens, das System ordnungsgemäß zu planen, auszuführen, zu genehmigen und zu warten.
In diesem Artikel räumen wir mit 10 Mythen über Solarenergie auf, die Sie vor der Installation von Solarmodulen kennen sollten.
Mythos 1: „Alle Solarmodule sind gleich, also kaufe ich das günstigste.“
Dies ist einer der häufigsten Irrtümer, wenn man beginnt, Angebote für Solarmodule zu vergleichen. Auf den ersten Blick mögen viele Module fast identisch erscheinen: eine schwarze oder bläuliche Oberfläche, ein Aluminiumrahmen und eine im Datenblatt angegebene Leistung in Wattpeak. Daher liegt der Gedanke nahe, dass man sich bei zwei Angeboten mit ähnlicher Anlagenleistung logischerweise für die günstigere Variante entscheiden sollte.
Das Problem ist, dass eine Photovoltaikanlage nicht als Ausgabe, sondern als Investition betrachtet werden sollte. Wenn Sie Solarmodule installieren, kaufen Sie nicht lediglich einige Module für Ihr Dach. Sie erwerben einen Teil des Stroms, den Sie in den nächsten 25, 30 oder sogar 40 Jahren verbrauchen werden. Und wie bei jeder Investition kommt es nicht nur darauf an, wie viel Sie zu Beginn bezahlen, sondern auch darauf, wie viel Sie im Laufe der gesamten Lebensdauer der Anlage dafür zurückerhalten.
Ein kostengünstigeres Modul mag im anfänglichen Budget attraktiv erscheinen, doch wenn es eine kürzere Produktgarantie, einen höheren Leistungsabfall, eine schlechtere Hitzebeständigkeit oder einen eingeschränkteren Leistungsumfang aufweist, kann es im Laufe der Zeit unter Umständen weniger garantierte Energie liefern. Ein Premium-Modul hingegen mag zwar höhere Anschaffungskosten verursachen, produziert jedoch über einen längeren Zeitraum mehr Energie und bietet eine wesentlich solidere Garantie.
Der richtige Vergleich sollte nicht lauten: „Wie viel kostet die Anlage?“, sondern: „Wie viel kostet jede kWh garantierter Energie, die diese Anlage erzeugen wird?“
Ein einfaches Beispiel: Startpreis vs. tatsächliche Energiekosten
Stellen wir uns zwei Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von jeweils 10 kWp in Málaga vor, einer Region mit sehr guter Sonneneinstrahlung. Der Einfachheit halber gehen wir davon aus, dass beide Anlagen jährlich etwa 15.000 kWh erzeugen.
| Begriff | Kostengünstige Installation | Premium-Installation |
| Installierte Leistung | 10 kWp | 10 kWp |
| Geschätzte Anfangsinvestition | 5.000 € | 7.500 € |
| Geschätzte Jahresproduktion | 15.000 kWh | 15.000 kWh |
| Berücksichtigung der Produktgarantie | 15 Jahre | 40 Jahre |
| Ungefähre garantierte Leistung | 225.000 kWh | 600.000 kWh |
| Garantierte ungefähre Kosten pro kWh | 0,022 €/kWh | 0,012 €/kWh |
Auf den ersten Blick scheint die erste Anlage besser zu sein, da sie weniger kostet. Betrachtet man sie jedoch als langfristige Energieinvestition, kann sich die zweite als wesentlich rentabler erweisen, da sie über viele Jahre hinweg eine größere Energiemenge gewährleistet.
Das bedeutet nicht, dass man immer das teuerste Modul auf dem Markt installieren muss. Es bedeutet vielmehr, dass man sorgfältig vergleichen sollte. Das ideale Modul hängt von der Art des Kunden, dem Verbrauch, dem verfügbaren Platz, dem Dach, dem Budget, der voraussichtlichen Verweildauer in der Wohnung oder im Geschäft sowie dem gewünschten Garantieschutz ab.
Ob es sich nun um einen Hauptwohnsitz, ein Unternehmen mit Tagesverbrauch oder eine Anlage handelt, bei der der Kunde über Jahrzehnte hinweg auf Beständigkeit setzt – das günstigste Modul ist nicht immer die beste Wahl. In vielen Fällen ist die beste Option diejenige, die das beste Gleichgewicht zwischen Ertrag, Garantie, Langlebigkeit und tatsächlichen Energiekosten bietet.
Mythos 2: „Alle Garantien für Solarmodule sind gleich“
Dieser Mythos ist besonders gefährlich, da er sich oft hinter einer auffälligen Zahl verbirgt. Häufig hört man Aussagen wie „Diese Module haben 25 Jahre Garantie“ oder „Bei diesen anderen ist eine Produktionsdauer von 30 Jahren garantiert“. Das Problem ist, dass in der Photovoltaik die Garantiejahre allein nicht aussagekräftig genug sind.
Man muss wissen, um welche Art von Garantie es sich handelt, was genau sie abdeckt, wann sie in Kraft tritt, wen sie schützt und was passiert, wenn das Modul in 10, 15 oder 20 Jahren ausfällt.
Bei Solarmodulen gibt es zwei wesentliche Garantien: die Produktgarantie und die Leistungsgarantie. Die Produktgarantie deckt Mängel oder Ausfälle des Moduls selbst ab. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn das Modul ohne Sturz, Entladung, äußere Einwirkung oder unsachgemäße Handhabung ausfällt. Die Leistungsgarantie hingegen gewährleistet, dass das Modul im Laufe der Zeit ein bestimmtes Leistungsniveau beibehält.
Verwirrung entsteht, wenn der Produktionsgarantie mehr Bedeutung beigemessen wird als der Produktgarantie. Eine lange Produktionsgarantie mag zwar sehr attraktiv klingen, doch wenn die Produktgarantie nur von kurzer Dauer ist und zudem keine Arbeitskosten, Transport-, Montage-, Demontage- oder Anfahrtskosten abdeckt, kann der tatsächliche Schutz für den Kunden recht begrenzt sein.
Vergleich: Was üblicherweise beachtet wird vs. was wirklich zählt
| Was viele Menschen sich ansehen | Was man wirklich überprüfen müsste |
| „Es hat eine Garantie von 25 Jahren.“ | Beziehen sich die 25 Jahre auf das Produkt, die Produktion oder lediglich auf die Leistungsdauer? |
| „Es gibt eine Produktionsgarantie“ | Was passiert, wenn das Bedienfeld einen physischen Defekt aufweist? |
| „Es handelt sich um eine bekannte Marke“ | Wer ist in Spanien für die Garantie zuständig? |
| „Der Hersteller haftet“ | Sind Arbeitskosten, Transportkosten und Ersatzkosten abgedeckt? |
| „Das steht im technischen Datenblatt“ | Beginnt die Garantie mit der Installation oder mit dem Verkauf an den Händler? |
| „Das hat mir der Vertriebsmitarbeiter gesagt“ | Ist das Panel auf den Namen des Endkunden registriert? |
Einer der wichtigsten Punkte ist, ab wann die Garantie läuft. Bei einigen Herstellern kann die Garantiezeit bereits dann beginnen, wenn der Hersteller das Modul an den Händler verkauft, und nicht erst, wenn der Endkunde es in seinem Wohnhaus oder Unternehmen installiert. Das bedeutet, dass ein Modul vor der Installation möglicherweise bereits Monate oder Jahre lang gelagert wurde und ein Teil der Garantie bereits abgelaufen ist.
Bei hochwertigen Installationen wird dies anders gehandhabt. Im Idealfall werden die Module ordnungsgemäß registriert, und der Kunde erhält eine klare, nachvollziehbare und auf seine Anlage bezogene Garantie. Bei Premium-Lösungen wie SunPower Maxeon beispielsweise kann die Garantie bis zu 40 Jahre auf Produkt und Leistung betragen, wobei der Leistungsumfang weitaus umfassender ist als bei vielen herkömmlichen Modulen.
Die Garantie ist kein hübsches Stück Papier, das man im Budget vorzeigen kann. Sie ist ein wesentlicher Bestandteil der Investition. Wenn eine Anlage darauf ausgelegt ist, über Jahrzehnte hinweg Energie zu erzeugen, muss die Garantie diesem Anspruch gerecht werden.
Mythos 3: „Alle Solarzellen sind gleich“
Von außen mögen zwei Solarmodule sehr ähnlich aussehen. Sie können sogar eine ähnliche Leistung und ähnliche Abmessungen aufweisen. Im Inneren kann die Technologie jedoch sehr unterschiedlich sein. Und dieser interne Unterschied wirkt sich direkt auf die Leistung, den Leistungsabfall, die mechanische Festigkeit und die Lebensdauer des Moduls aus.
Herkömmliche Solarzellen verwenden in der Regel sichtbare Leiterbahnen auf der Vorderseite, die als „Busbars“ bezeichnet werden. Diese Leiterbahnen sammeln den von der Zelle erzeugten Strom und leiten ihn in den Stromkreis des Moduls weiter. Es handelt sich um eine weit verbreitete Technologie, die zwar einwandfrei funktionieren kann, jedoch gewisse Einschränkungen aufweist. Sollte die Zelle Risse, Brüche oder Mikrorisse aufweisen, können diese Strompfade beeinträchtigt werden und zu Ertragsverlusten oder Hotspots führen.
Mikrorisse gehören zu den Problemen, die mit bloßem Auge nicht immer erkennbar sind. Eine Solarmodulplatte kann vom Boden aus betrachtet einwandfrei erscheinen, jedoch während des Transports, der Handhabung oder der Installation innere Schäden davongetragen haben. Sie können auch durch Biegungen, Vibrationen, Hagel, Temperaturschwankungen oder unsachgemäßes Betreten der Modulplatte entstehen. Bei großformatigen Modulen kann eine unsachgemäße Handhabung zu Spannungen im Glas und in den Zellen führen.
Hier machen Technologien wie die Maxeon-Zellen einen entscheidenden Unterschied. SunPower Maxeon-Zellen nutzen eine Rückkontaktarchitektur, wodurch die Hauptkontakte auf der Vorderseite entfallen. Darüber hinaus verfügen sie über eine Kupferbasis, die für eine höhere mechanische Festigkeit sorgt und die Wärmeableitung unterstützt. Dies verbessert die Robustheit der Zelle und verringert das Risiko innerer Brüche, die die Leistung beeinträchtigen könnten.
Und die Wärme spielt eine große Rolle. Solarmodule erzeugen Strom durch Licht, nicht durch Wärme. Wenn die Temperatur des Moduls zu stark ansteigt, kann sich der Wirkungsgrad sogar verringern. Daher kann eine Zelle, die die Temperatur besser reguliert und im Laufe der Jahre weniger an Leistung verliert, über ihre gesamte Lebensdauer hinweg mehr nutzbare Energie liefern.
Wesentliche Unterschiede zwischen einer herkömmlichen Zelle und einer Premium-Zelle vom Typ Maxeon:
| Aspekt | Herkömmliche Zelle | Maxeon-Zelle |
| Elektrische Kontakte | In der Regel an der Vorderseite sichtbar | Spätere Kontaktaufnahme |
| Beständigkeit gegen Mikrorisse | Das hängt von der Konstruktion und der Fertigung ab | Höhere Festigkeit dank der Konstruktion und der Kupferbasis |
| Wärmemanagement | Je nach Technologie unterschiedlich | Bessere Wärmeableitung dank der Kupferbasis |
| Jährliche Wertminderung | Das hängt vom Hersteller und der Modellreihe ab | In den Premium-Segmenten sehr gering |
| Langfristige Produktion | Sie kann stärker von Verwitterung und inneren Schäden betroffen sein | Entwickelt, um über Jahrzehnte hinweg eine höhere Produktionsleistung zu gewährleisten |
| Standardgarantie | Sehr unterschiedlich | Bis zu 40 Jahre in bestimmten Produktreihen |
Wenn also jemand sagt, dass „alle Solarmodule gleich sind“, vergleicht er in Wirklichkeit nur das äußere Erscheinungsbild. Der entscheidende Unterschied liegt im Inneren: in der Zelle, in den Materialien, in der Verkapselung, im Glas, im Rahmen, in den Anschlüssen, in der Garantie und in den Fertigungskontrollen.
Bei der Solarenergie ist oft gerade das Unsichtbare am wichtigsten.
Mythos 4: „Mikrowechselrichter liefern weniger Strom als herkömmliche Wechselrichter“
Dieser Mythos entsteht durch einen falsch angelegten Vergleich. Viele Menschen stellen fest, dass ein Solarmodul beispielsweise eine Leistung von 415 Wp haben kann, während der dazugehörige Mikro-Wechselrichter eine geringere maximale Ausgangsleistung aufweist. Daraus wird häufig voreilig der Schluss gezogen: „Der Mikro-Wechselrichter drosselt das Modul, daher liefert es weniger Leistung.“
Die Realität ist differenzierter. Ja, es kann bestimmte Zeitpunkte am Tag geben, zu denen das Modul mehr Leistung erzeugt, als der Mikro-Wechselrichter abgeben kann. Dieses Phänomen wird üblicherweise als „Clipping“ oder Leistungsbegrenzung bezeichnet. Um jedoch festzustellen, ob eine Anlage mehr oder weniger Leistung erzeugt, darf man nicht nur den Spitzenwert zur Mittagszeit betrachten. Man muss die gesamte Energie betrachten, die über den ganzen Tag, den ganzen Monat und das ganze Jahr hinweg erzeugt wird.
Ein herkömmlicher String-Wechselrichter benötigt eine Reihe von Solarmodulen, die eine Mindestspannung erreichen, um den Betrieb aufzunehmen. Aus diesem Grund kann es unter bestimmten Bedingungen vorkommen, dass er morgens später in Betrieb geht und nachmittags früher abschaltet. Im Gegensatz dazu arbeiten Mikrowechselrichter Modul für Modul und können bereits bei sehr geringer Sonneneinstrahlung mit der Stromerzeugung beginnen. Dadurch lassen sich die frühen Morgenstunden, die späten Nachmittagsstunden sowie Situationen mit Teilverschattung, unterschiedlichen Ausrichtungen oder verschiedenen Neigungswinkeln besser nutzen.
Auf einem perfekten, großzügigen Dach ohne Schatten und mit ausschließlich gleich ausgerichteten Modulen kann ein String-Wechselrichter eine hervorragende Lösung darstellen. In vielen realen Wohngebäuden jedoch, insbesondere in den Wohngebieten von Málaga und an der Costa del Sol, weisen die Dächer mehrere Dachschrägen, Schornsteine, Dachkassetten, Antennen, Teilverschattungen oder getrennte Bereiche auf. In solchen Fällen können Mikro-Wechselrichter einen klaren Vorteil bieten, da jedes Modul unabhängig arbeitet.
Mikro-Wechselrichter vs. String-Wechselrichter: Wann eignet sich welche Option am besten?
| Anwendungsfall | Mikro-Wechselrichter | String-Wechselrichter |
| Dach mit unterschiedlichen Ausrichtungen | Sehr empfehlenswert | Dies erfordert möglicherweise ein eingeschränkteres Design |
| Teilschatten | Eine sehr gute Lösung | Bei unsachgemäßer Gestaltung kann dies Auswirkungen auf die gesamte Zeichenkette haben |
| Kleine Anlagen | Sehr interessant | Es ist möglicherweise nicht ganz so flexibel |
| Überwachung von Modul zu Modul | Ja | Normalerweise nicht, außer bei Optimierern |
| Große, einheitliche Industriebeschichtung | Es kann verwendet werden, ist jedoch nicht immer die wettbewerbsfähigste Lösung | Eine sehr gute Wahl |
| Zukünftige Erweiterungen | Flexibler | Dies hängt vom Wechselrichter und der ursprünglichen Auslegung ab |
| Anfangskosten | In manchen Fällen kann es etwas höher ausfallen | Bei einfachen Installationen kann dies kostengünstiger sein |
| Sicherheit und Modularität | Sehr hoch | Gut, mit ansprechendem Design |
Die richtige Frage lautet nicht, ob Mikro-Wechselrichter in allen Fällen besser oder schlechter sind. Die richtige Frage lautet: Welche Technologie passt am besten zu diesem Dach, diesem Verbrauch und diesem Kunden?
Bei Ubora vertreten wir nicht die Ansicht, dass es für alle Fälle eine einzige Lösung gibt. Wir planen jede Anlage entsprechend den konkreten Gegebenheiten des jeweiligen Projekts. Es gibt Wohngebäude, bei denen Mikro-Wechselrichter äußerst sinnvoll sind, und es gibt Anlagen, bei denen ein String- oder Hybrid-Wechselrichter die logischste Wahl darstellt. Entscheidend ist, dass wir eine Technologie nicht aus Gewohnheit verkaufen, sondern sie aus technischen Gründen auswählen.
Mythos 5: „Alle Befestigungen und Solarkonstruktionen sind gleich“
Solarkonstruktionen finden in der Regel weniger Beachtung als die Module oder Wechselrichter, sind jedoch ein entscheidender Bestandteil der Anlage. Schließlich sind sie dafür verantwortlich, die Solarmodule über Jahre hinweg fest auf dem Dach zu verankern und dabei Wind, Regen, Feuchtigkeit, Sonneneinstrahlung, Temperaturschwankungen, Vibrationen und in vielen Gebieten auch Meeresklima standzuhalten.
Eine Photovoltaikanlage wird nicht installiert, um nur einige Monate zu halten. Sie wird installiert, um jahrzehntelang zu funktionieren. Daher darf die Unterkonstruktion weder ein Standardbauteil noch eine provisorische Lösung sein. Sie muss speziell für Photovoltaikanlagen konzipiert und mit der Art des Daches, auf dem sie installiert wird, kompatibel sein.
Wenn in einem Kostenvoranschlag lediglich „Aluminiumkonstruktion“ angegeben ist, fehlen wichtige Informationen. Eine Konstruktion eines renommierten Herstellers mit Prüfberichten, Garantien und technischer Dokumentation ist nicht dasselbe wie ein generisches Profil, das von einem anderen Verwendungszweck angepasst wurde. Ebenso wenig ist eine Ziegeldachdeckung dasselbe wie eine Sandwichblechkonstruktion, ein Flachdach, eine Pergola, eine Betonkonstruktion oder eine Anlage in Meeresnähe.
In Regionen wie Málaga, Torremolinos, Benalmádena, Fuengirola, Marbella, Estepona, Rincón de la Victoria oder Nerja kann das Meeresklima eine entscheidende Rolle spielen. Der Salzgehalt beschleunigt Korrosionsprozesse und kann bestimmte Materialien angreifen, wenn diese nicht für diese Umgebung ausgelegt sind. Daher sollte bei Anlagen in Küstennähe geprüft werden, ob die Konstruktion für die Meeresumgebung geeignet ist und ob der Hersteller die Garantie an diesem Standort aufrechterhält.
Eine gute Konstruktion muss Halt bieten, aber auch die Dacheindeckung schonen. Eine mangelhafte Befestigung kann zu Undichtigkeiten, Verschiebungen, Geräuschen, Dachziegelbrüchen oder baulichen Problemen führen. Und das Schlimmste daran ist, dass viele dieser Probleme nicht sofort auftreten. Sie treten erst im Laufe der Zeit auf, wenn die Konstruktion bereits seit Jahren den Witterungseinflüssen ausgesetzt ist.
Was sollte ein Strukturposten in einem seriösen Budget enthalten?
| Element | Warum ist das wichtig? |
| Marke und Modell der Konstruktion | Damit können Sie die Garantie, die Unterlagen und die Kompatibilität überprüfen. |
| Art der Abdeckung | Die Montage erfolgt nicht auf dieselbe Weise bei Dachziegeln, Blech, Sandwichplatten, Beton oder Flachdächern. |
| Befestigungsart | Legen Sie fest, wie die Lasten auf die Decke übertragen werden. |
| Schrauben und Klammern | Dies sind entscheidende Aspekte hinsichtlich der Befestigung und der Haltbarkeit. |
| Verträglichkeit mit der Meeresumgebung | Von entscheidender Bedeutung in Küstengebieten. |
| Herstellergarantie | Sie muss mit der erwarteten Lebensdauer der Anlage im Einklang stehen. |
| Montageanleitung | Abstände, Ausdehnungen und Verankerungspunkte müssen den technischen Anweisungen entsprechen. |
Wenn Sie Angebote vergleichen, sollten Sie nicht nur auf die Solarmodule und den Wechselrichter achten. Achten Sie auch darauf, wie diese Module in den kommenden Jahren befestigt werden sollen. Die Unterkonstruktion ist einer jener Aspekte, die – wenn sie gut ausgeführt ist – niemandem auffällt. Ist sie jedoch mangelhaft ausgeführt, kann sie zu einem ernsthaften Problem werden.
Mythos 6: „Alle Solarwechselrichter sind gleich“
Der Wechselrichter ist eines der wichtigsten Elemente einer Photovoltaikanlage. Seine grundlegende Aufgabe besteht darin, den von den Modulen erzeugten Gleichstrom in Wechselstrom umzuwandeln, der im Haushalt oder im Unternehmen genutzt werden kann. Doch moderne Wechselrichter können weit mehr als das.
Ein Wechselrichter kann Batterien verwalten, kritische Lasten steuern, bei einem Stromausfall eine Notstromversorgung gewährleisten, sich in Generatoren integrieren, mit Überwachungssystemen kommunizieren, die Einspeisung ins Netz begrenzen, sich mit Ladegeräten für Elektrofahrzeuge abstimmen oder Teil einer umfassenderen Energiemanagementstrategie sein.
Daher ist es ein Irrtum zu behaupten, dass alle Wechselrichter gleich seien, nur weil sie die gleiche Leistung haben. Zwei Wechselrichter mit einer Leistung von 5 kW können sich hinsichtlich Leistung, Robustheit, Konnektivität, Kompatibilität und Erweiterungsmöglichkeiten völlig unterscheiden.
Einige Wechselrichter sind für einfache Privatanlagen konzipiert. Andere sind eher für den industriellen Einsatz ausgelegt, robuster oder flexibler. Einige arbeiten mit Hochspannungsbatterien, andere mit Niederspannungsbatterien. Einige verfügen über einen Generatoranschluss, andere nicht. Einige bieten einen Touchscreen für die lokale Diagnose, andere sind fast vollständig auf die App angewiesen. Einige verfügen über mehr Kommunikationsmöglichkeiten, andere sind geschlossener.
Das bedeutet nicht, dass das eine immer gut und das andere immer schlecht ist. Es bedeutet vielmehr, dass jedes Projekt den passenden Investor benötigt.
Ein Haushalt, der lediglich durch eine einfache Installation seine Stromrechnung senken möchte, benötigt möglicherweise eine andere Lösung als ein Haushalt, der eine Batterie, eine Notstromversorgung, eine Ladestation für Elektrofahrzeuge, eine Luftwärmeanlage und ein fortschrittliches Energiemanagementsystem wünscht. Ebenso hat ein Unternehmen mit stabilem Tagesverbrauch nicht dieselben Anforderungen wie ein Privatkunde mit nächtlichem Verbrauch, der die Anschaffung eines Elektrofahrzeugs plant.
Praktischer Vergleich: Worauf Sie bei einem Wechselrichter achten sollten
| Kriterium | Warum ist das wichtig? |
| Nennleistung | Es muss an die Größe der Anlage und den Verbrauch angepasst werden. |
| Anzahl der MPPT-Regler | Damit lassen sich unterschiedliche Ausrichtungen oder Neigungen verwalten. |
| Kompatibilität mit Akkus | Legen Sie fest, ob Speicherplatz jetzt oder zu einem späteren Zeitpunkt hinzugefügt werden kann. |
| Backup oder kritische Lasten | Wichtig, wenn Sie bei Stromausfällen eine Stromversorgung gewährleisten möchten. |
| Generatoranschluss | Geeignet für abgelegene Wohnhäuser, Landgüter oder Hybridsysteme. |
| Überwachung | Damit lassen sich Fehler erkennen und der Verbrauch optimieren. |
| Kommunikation | Schlüssel zur Integration mit Zählern, Batterien, Hausautomation oder Ladegeräten. |
| Konstruktive Robustheit | Dies wirkt sich auf die Haltbarkeit und das Verhalten im Außenbereich aus. |
| Kundendienst | Von entscheidender Bedeutung für die Behebung von Störungen. |
| Erweiterungsmöglichkeit | Verhindern Sie, dass das System in wenigen Jahren an seine Grenzen stößt. |
Wir bei Ubora betrachten den Wechselrichter als Teil eines Energiesystems und nicht als isoliertes Gerät. Heute können Sie Solarmodule installieren, doch morgen möchten Sie vielleicht eine Batterie, eine Ladestation für Elektrofahrzeuge, eine Luftwärmepumpe, ein Backup-System oder ein fortschrittlicheres Verbrauchsmanagement hinzufügen. Wenn der Wechselrichter nicht von Anfang an richtig ausgewählt wurde, kann diese Weiterentwicklung schwieriger oder gar unmöglich sein.
Mythos 7: „Elektrische Schutzvorrichtungen spielen keine Rolle“
Dieser Mythos ist einer der heikelsten, da er sich unmittelbar auf die Sicherheit der Anlage auswirkt. In vielen Kostenvoranschlägen findet sich ein sehr allgemeiner Vermerk: „Elektrische Schutzvorrichtungen inbegriffen“. Das Problem ist, dass dieser Satz praktisch nichts aussagt.
Wir wissen nicht, welche Marke installiert werden soll, welche Art von Schutzvorrichtungen enthalten sind, ob Gleich- und Wechselstromschutz vorhanden ist, ob ein Überspannungsschutz vorgesehen ist, welches Gehäuse verwendet werden soll, wie die Schaltanlage verkabelt werden soll, welche Qualität die Mechanismen aufweisen oder ob die Anlage für zukünftige Erweiterungen ausgelegt ist.
Elektrische Schutzvorrichtungen sind nicht nur eine reine Formalität. Sie dienen dem Schutz von Personen, der Wohnung, den Geräten, dem Wechselrichter, der Verkabelung und der gesamten Anlage vor Kurzschlüssen, Nebenschlüssen, Überspannungen oder elektrischen Störungen. In einer Photovoltaikanlage gibt es zudem einen Gleichstromanteil, der besonderer Sorgfalt bedarf.
Eine Solaranlage ist täglich viele Stunden lang in Betrieb. Die Materialien erwärmen sich, kühlen ab, dehnen sich aus, ziehen sich zusammen und sind wechselnden Belastungen ausgesetzt. Eine unsachgemäß ausgeführte Verbindung kann letztendlich zu Überhitzungen, Wackelkontakten, Lichtbögen oder Ausfällen führen. Und dies geschieht nicht immer sofort. Es kann erst im Laufe der Zeit auftreten.
Ein sehr anschauliches Beispiel ist die Art und Weise, wie Klemmen und Anschlüsse in einem Schaltschrank miteinander verbunden werden. Wenn eine Vorrichtung nicht dafür ausgelegt ist, beide Elemente ordnungsgemäß aufzunehmen, und diese dennoch willkürlich an derselben Befestigungsstelle eingesetzt werden, ist die Verbindung möglicherweise nicht fest genug. Mit der Zeit kann sich diese Verbindung lockern, sich erwärmen und zu einer Gefahrenquelle werden.
Aus diesem Grund ist die Zusammenarbeit mit erstklassigen Marken und geeigneten Mechanismen keine technische Selbstdarstellung. Es geht um Sicherheit.
Elektrische Schutzvorrichtungen: Basisangebot vs. fachgerechte Installation
| Aspekt | Grundlegender Ansatz | Professioneller Ansatz |
| Beschreibung im Kostenvoranschlag | „Schutzvorrichtungen im Lieferumfang enthalten“ | Es werden Schutzvorrichtungen, Rahmen, Markierungen und Funktion näher beschrieben |
| Marken | Nicht immer angegeben | Anerkannte und rückverfolgbare Hersteller |
| Gleichstrom | Manchmal nicht sehr detailliert | Spezifische Schutzmaßnahmen für die Photovoltaik |
| Wechselstrom | Allgemein enthalten | Dimensionierung entsprechend der Anlage |
| Überspannungen | Es ist möglicherweise nicht ganz klar | Dies ist je nach Ausführung zu berücksichtigen |
| Umhüllend | Grundlegend | Angemessen, aufgeräumt und geräumig |
| Anschluss | Variabel | Sauber, sicher und wartungsfreundlich |
| Zukünftige Erweiterungen | Nicht immer vorhersehbar | Es wird ein Spielraum gelassen, falls das Projekt dies erfordert |
Die elektrische Sicherheit sollte nicht der Bereich sein, in dem Einsparungen vorgenommen werden, um das Budget zu senken. Wenn eine Anlage jahrzehntelang in Betrieb sein soll, müssen der Schaltschrank und seine Schutzvorrichtungen dem Standard des restlichen Systems entsprechen.
Mythos 8: „Jeder chemische Dübel eignet sich zur Befestigung von Solarmodulen“
Bei vielen Ziegeldächern durchdringen die Befestigungselemente der Solaranlage die Dachziegel und werden an der Deckenkonstruktion oder der darunterliegenden Unterkonstruktion verankert. Hierfür kommen Verankerungssysteme und in vielen Fällen chemische Dübel zum Einsatz. Soweit alles normal. Das Problem besteht darin, anzunehmen, dass jeder chemische Dübel für eine Photovoltaikanlage geeignet ist.
Eine Solaranlage befindet sich im Freien und ist Sonne, Regen, Feuchtigkeit, Temperaturschwankungen, Wind und Vibrationen ausgesetzt. In Küstengebieten kann sie zudem salzhaltiger Luft ausgesetzt sein. Daher muss das Verankerungssystem so ausgelegt sein, dass es diesen Bedingungen über viele Jahre hinweg standhält.
Nicht alle chemischen Dichtungsmassen sind für denselben Verwendungszweck vorgesehen. Einige Produkte eignen sich zwar für den Innenbereich oder weniger anspruchsvolle Anwendungen, sind jedoch möglicherweise nicht die beste Wahl für eine im Freien installierte Solaranlage. Andere sind so formuliert, dass sie im Außenbereich, bei Feuchtigkeit oder unter raueren Bedingungen eine bessere Beständigkeit bieten.
Hier verhält es sich ähnlich wie bei den Paneelen: Das günstigste Material mag am ersten Tag scheinbar gut funktionieren, doch das bedeutet nicht, dass es geeignet ist, 25, 30 oder 40 Jahre lang auf einem Dach zu halten.
Zudem reicht es nicht aus, ein gutes Produkt auszuwählen. Es muss auch korrekt angewendet werden. Der Bohrer muss den richtigen Durchmesser haben, das Bohrloch muss gründlich gereinigt werden, das Harz muss korrekt angemischt werden, die Aushärtungszeit muss eingehalten werden und der Anker muss in der richtigen Tiefe und mit dem richtigen Anzugsmoment eingesetzt werden. Wird einer dieser Schritte nicht ordnungsgemäß ausgeführt, kann die Leistungsfähigkeit der Verankerung beeinträchtigt werden.
Was kann schiefgehen, wenn die Verankerung nicht geeignet ist?
| Mögliches Problem | Folge |
| Dieses Produkt ist nicht für den Außenbereich geeignet | Leistungsabfall bei Feuchtigkeit, Temperatur oder Strahlung. |
| Unzureichende Reinigung des Bohrers | Geringere Haftung des Harzes. |
| Unzureichende Aushärtungszeit | Die Verankerung erreicht nicht die vorgesehene Festigkeit. |
| Mangelhafte Abdichtung | Gefahr von Undichtigkeiten im Dachbereich. |
| Ungeeignete Stange oder Schrauben | Korrosion oder Verlust der mechanischen Festigkeit. |
| Installation ohne technische Grundlage | Bewegungen, Geräusche, Risse oder Schäden am Dach. |
Bei einer Photovoltaikanlage ist die Befestigung kein nebensächliches Detail. Sie ist das, was das gesamte System mit dem Dach verbindet. Deshalb legen wir bei Ubora sowohl auf das Material als auch auf die Art und Weise seiner Anbringung großen Wert. Es geht nicht nur darum, dass die Anlage am Tag der Inbetriebnahme einwandfrei aussieht, sondern auch darum, dass sie noch viele Jahre später sicher bleibt.
Mythos 9: „Alle MC4-Steckverbinder sind gleich“
Dieses Missverständnis ist weit verbreitet, da in der Solarbranche ständig von MC4-Steckverbindern die Rede ist. In technischen Datenblättern, Kostenvoranschlägen und Geschäftsgesprächen wird häufig der Ausdruck „Typ MC4“ verwendet. Es gibt jedoch einen wichtigen Hinweis: MC4 ist ein eingetragenes Warenzeichen von Stäubli.
Das bedeutet, dass ein Original-MC4-Stecker ein Stäubli-MC4-Stecker ist. Andere Stecker können zwar kompatibel oder vom „MC4-Typ“ sein, sind jedoch nicht unbedingt das Original und weisen nicht unbedingt dieselbe Qualität, dieselben Toleranzen, dieselbe Dichtheit oder dieselbe Haltbarkeit auf.
Es mag wie eine Kleinigkeit erscheinen, ist es aber nicht. Die Steckverbinder sind im Gleichstrombereich der Anlage im Einsatz, in der Regel im Außenbereich, wo sie Sonneneinstrahlung, Feuchtigkeit, Temperaturschwankungen, Wasser, Verschmutzung und mechanischer Beanspruchung ausgesetzt sind. Ein defekter Steckverbinder kann zu Verlusten, Überhitzung, Isolationsfehlern, Wassereintritt oder Sicherheitsproblemen führen.
Zudem ist die Kompatibilität zwischen Steckverbindern nicht immer so einfach, wie es scheint. Zwei Steckverbinder verschiedener Hersteller können zwar physisch zusammenpassen, weisen jedoch möglicherweise geringfügige Unterschiede hinsichtlich Toleranz, Dichtung, Anpressdruck oder Materialqualität auf. Diese Unterschiede machen sich vielleicht am ersten Tag noch nicht bemerkbar, zeigen sich jedoch nach Jahren im Freien.
Bei qualitativ hochwertigen Installationen müssen die Steckverbinder Originalteile oder Produkte namhafter Hersteller sein, mit geeignetem Werkzeug gecrimpt und gemäß den Anweisungen des Herstellers installiert werden. Sie sollten nicht an Stellen liegen gelassen werden, an denen sich Wasser ansammeln kann, und es sollten keine Steckverbinder verschiedener Marken wahllos miteinander kombiniert werden.
Solarsteckverbinder: Warum sie so wichtig sind
| Element | Bedeutung |
| Dichtheit | Verhindern Sie das Eindringen von Wasser und Feuchtigkeit. |
| Qualität des Kunststoffs | Bestimmt die Beständigkeit gegenüber Sonneneinstrahlung und Temperatur. |
| Qualität der Versammlung | Dies beeinträchtigt die Haltbarkeit der Abdichtung. |
| Anpressdruck | Es wirkt sich auf Verluste und Erwärmung aus. |
| Korrekte Crimpverbindung | Entscheidend für eine sichere Verbindung. |
| Tatsächliche Kompatibilität | Vermeiden Sie Spiel oder schlechte Kontakte. |
| Ordentliche Installation | Reduziert mechanische Belastungen und zukünftige Risiken. |
Steckverbinder sind klein und spielen in einem Kostenvoranschlag meist keine große Rolle. In der Photovoltaik liegen Probleme jedoch oft in den kleinen Details. Und ein Steckverbinder, der in schlechtem Zustand, falsch gecrimpt oder von minderer Qualität ist, kann eine Anlage gefährden, die ansonsten einwandfrei zu sein schien.
Mythos 10: „Alle Solarunternehmen sind gleich“
Dieser Mythos fasst alle vorherigen zusammen. Wenn alle Solarmodule gleich wären, alle Garantien denselben Umfang hätten, alle Wechselrichter dieselben Funktionen besäßen, alle Gestelle dieselbe Belastbarkeit aufwiesen, alle Schutzvorrichtungen gleichwertig wären und alle Steckverbinder dieselbe Sicherheit böten, dann wäre es vielleicht sinnvoll, einen Anbieter allein aufgrund des Preises auszuwählen.
Die Realität sieht jedoch genau umgekehrt aus.
Eine fachgerecht ausgeführte Photovoltaikanlage erfordert Planung, technische Auslegung, elektrische Konzeption, Dachanalyse, Materialauswahl, fachgerechte Montage, behördliche Genehmigung, Überwachung und Kundendienst. Es geht nicht einfach nur darum, Solarmodule auf einem Dach anzubringen.
Ein gutes Installationsunternehmen muss in der Lage sein, den tatsächlichen Verbrauch des Kunden zu analysieren, eine angemessene Leistung vorzuschlagen, den zukünftigen Bedarf abzuschätzen, die verwendeten Materialien klar zu erläutern, technische Entscheidungen zu begründen, die Anlage ordnungsgemäß zu registrieren und im Falle einer Störung zu reagieren.
Bei Ubora verfolgen wir einen ganzheitlichen Ansatz im Bereich Energie. Wir beschäftigen uns mit Photovoltaik, Energiespeicherung, Ladestationen für Elektrofahrzeuge, Luftwärme, Hausautomation und Energiemanagement. Dies ermöglicht es uns, Systeme zu entwickeln, die über das bloße „Anbringen von Solarmodulen“ hinausgehen und berücksichtigen, wie der Kunde heute Energie verbraucht und wie sich sein Verbrauch in Zukunft entwickeln könnte.
Beispielsweise kann ein Privathaushalt zunächst mit Solarmodulen beginnen und später eine Batterie oder eine Ladestation hinzufügen. Ein Unternehmen kann zunächst eine Eigenverbrauchsanlage installieren und später erweiterte Überwachungsfunktionen, Laststeuerung oder die Integration mit anderen Verbrauchern benötigen. Eine Eigentümergemeinschaft kann von der Planung einer Einzelanlage dazu übergehen, den kollektiven Eigenverbrauch zu prüfen. Ein Hotel kann Photovoltaik, Luftwärme, Speichersysteme und Energiemanagement kombinieren, um seine Effizienz zu steigern.
Der Unterschied zwischen zwei Unternehmen liegt nicht nur im Kostenvoranschlag. Er liegt in den technischen Entscheidungen, die vor, während und nach der Installation getroffen werden.
Wie man ein professionelles Solarunternehmen erkennt
| Vertrauenszeichen | Was bietet dies dem Kunden? |
| Eigene Ingenieurabteilung oder qualifiziertes technisches Team | Besseres Design, weniger Fehler und eine höhere Problemlösungskompetenz. |
| Detaillierter Kostenvoranschlag | Ermöglicht den Vergleich konkreter Materialien, nicht allgemeiner Formulierungen |
| Bestimmte Marken und Modelle | Vermeiden Sie den Umtausch gegen „ähnliche“ Produkte minderer Qualität. |
| Nachweisbare Erfahrung | Reduziert technische und administrative Risiken. |
| Einschließlich Beglaubigung | Stellen Sie sicher, dass die Installation ordnungsgemäß abgewickelt wird. |
| Überwachung | Damit lassen sich Probleme erkennen und die tatsächliche Leistung überprüfen. |
| Kundendienst | Schlüssel zur Behebung von Störungen und zur Abwicklung von Gewährleistungsansprüchen. |
| Ganzheitliche Energievision | Ermöglicht zukünftige Erweiterungen um eine Batterie, VE, Luftwärme oder ein Backup-System. |
Ein professionelles Solarunternehmen versucht nicht, jedem die gleiche Lösung zu verkaufen. Es hört zu, analysiert, entwirft und schlägt die Option vor, die im jeweiligen Fall sinnvoll ist. Und es muss auch in der Lage sein, zu erkennen, wann etwas nicht geeignet ist, wann eine Batterie nicht rentabel ist, wann ein Dach nicht geeignet ist oder wann ein scheinbar günstiges Angebot teuer werden kann.
Fazit: Solarenergie lohnt sich durchaus, aber nicht jede Lösung ist geeignet
Die Photovoltaik ist eine ausgereifte, rentable und äußerst sinnvolle Lösung für Privathaushalte, Unternehmen, Gemeinden und die Industrie. Damit sie jedoch über Jahre hinweg einwandfrei funktioniert, reicht es nicht aus, lediglich „Solarmodule“ zu installieren. Es muss ein umfassendes, sicheres und zukunftsfähiges Energiesystem konzipiert werden.
Der größte Fehler beim Vergleich von Angeboten besteht darin, sich ausschließlich auf den Anschaffungspreis zu konzentrieren. Eine günstigere Anlage mag heute attraktiv erscheinen, kann sich aber morgen als teuer erweisen, wenn sie weniger Leistung erbringt, schneller verschleißt, nur begrenzte Garantieleistungen bietet, aus minderwertigen Materialien besteht oder keinen guten Kundendienst bietet.
Die richtige Frage lautet nicht: „Welche Anlage ist die günstigste?“, sondern: „Welche Anlage garantiert mir in den kommenden Jahren mehr Energie, mehr Sicherheit, eine längere Lebensdauer und weniger Probleme?“
Bei Ubora planen wir Photovoltaikanlagen unter Berücksichtigung von technischer Kompetenz, Qualität und ganzheitlichem Energiemanagement. Wir bieten leistungsstarke Lösungen für Privathaushalte, Unternehmen, Wohnanlagen, Industriebetriebe und Kunden, die mehr als nur einen günstigen Preis suchen: Sie legen Wert auf eine zuverlässige, sichere und langlebige Anlage.
Wenn Sie die Installation von Solarmodulen in Erwägung ziehen und wissen möchten, welche Lösung am besten zu Ihrem Wohnhaus oder Ihrem Unternehmen passt, können wir Ihnen dabei helfen, Ihren Einzelfall zu analysieren und eine Anlage zu planen, die über Jahrzehnte hinweg Energie erzeugt.
Bei Ubora analysieren wir Ihren Stromverbrauch, Ihr Dach und Ihre Energieziele, um eine sichere, rentable und zukunftsfähige Photovoltaikanlage zu planen.
Fordern Sie Ihre individuelle Analyse an und erfahren Sie, wie viel Sie mit einer hochwertigen Solaranlage sparen können.
Wenn Sie mehr über die Mythen rund um die Solarenergie erfahren möchten, laden wir Sie herzlich ein, sich das vollständige Video auf unserem YouTube-Kanal anzusehen:
Für weitere Inhalte besuchen Sie unsere sozialen Netzwerke: